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Rauchmelder - Die stillen Lebensretter

Viele Brandopfer lassen ihr Leben nicht wegen der Verbrennungen sondern sie sterben an einer Rachgasvergiftung. Dabei sind die Folgen einer Rachgasvergiftung stark von der Zusammensetzung und der inhalierten Dosis der Rauchgase, welche durch das Feuer entstehen, abhängig. Schwelbrände von Kunststoffmaterialien bergen die größten Gefahren. Die dabei eintstehenden Stoffe können die Atemwege verengen, durch Schleim verstopfen oder sogar verätzen.

Bei leichteren Fällen kann es zu Schleimhautreizungen kommen - bleibende Schäden wie etwa Asthma können die Folge sein. In schweren Fällen ersticken die Opfer. Der Anfang vom Ende sind Atemnot, Husten und Angst. Relativ schnell tritt Bewustlosigkeit ein und die Opfer sterben an Sauerstoffmangel. Für den Sauerstoffmangel ist nicht etwa fehlender Sauerstoff in der Umgebungsluft verantwortlich, sondern das Gas Kohlenmonoxid (CO), welches durch Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien bei unzureichender Luftzufuhr entsteht und auch in Autoabgasen enthalten ist.

CO bindet sich an die roten Blutkörperchen und unterbinden die Sauerstoffaufnahme. Die Folge ist eine innere Erstickung des lebenden Körpers. Bei der Verbrennung von PU (Polyurethan - enthalten in z.B. Polsterungen) entsteht die noch wesentlich giftigere Blausäure. Die Blockade der Sauerstoffaufnahme führt zum Erstickungstod.

Ein Rauchalarm - Warum?

Haushalte sind vollgestopft mit brennbaren Stoffen (Möbel, Gebrauchsgegenstände), bei deren Verbrennung giftiger Rauch entsteht. Dabei geht auch von kleinen Bränden eine enorme Rauchentwicklung aus und werden so zu einer lebensbedrohlichen Gefahr. Ist niemand der, der rechtzeitig den Brand bemerkt und schlafende weckt, so besteht höchste Erstickungsgefahr. Ein Rauchmelder erkennt den bei Schwelbränden entstehenden Rauch und warnt durch einen lauten, pulsierenden Ton. Schlafende werden zu einem frühen Zeitpunkt geweckt, so dass Rettung noch möglich ist.

Häufige Brandursachen im Haushalt:

  • nicht abgeschaltete Elektrogeräte
  • Kurzschlüsse und techn. Defekte
  • einschlafen mit brennender Zigarette
  • unbedachter Umgang mit offenem Feuer

Wo montiere ich den Rauchmelder?

Als Mindestschutz in Wohnungen gilt ein montierter Rauchmelder vor dem(n) Schlafbereich(en). Bei mehrstöckigen Häusern empfiehlt sich mindestens ein Rauchmelder je Geschoss. Optimal wäre ein Rauchmelder je Raum. Der beste Montageort ist auf der Decke im Mittelpunkt des Raumes.

Tipps zum Rauchmelderkauf:

  • Batteriebetriebene Geräte sollten optisch und akustisch auf einen notwendigen Batteriewechsel aufmerksam machen
  • Funktionsweise des Rauchmelders auf optischer Basis
  • Netzbetriebene Geräte sollen bei einem Stromausfall über eine Pufferbatterie funktionsbereit gehalten werden
  • Eine Testfunktion (Testknopf) soll vorhanden sein
  • eventuell sollten die Geräte vernetzbar sein (bei mehreren Rauchmeldern in einem Haus)
  • Auf das CE-Zeichen oder eine internationale Norm achten

Auch für Gehörlose sind mittlerweile Rauchmeldeanlagen erhältlich. Dabei wird von einer Basisstation aus ein Blitzlicht sowie ein Vibrationsgeber angesteuert, welcher am besten unter dem Kopfpolster aufgehoben ist. Mehrere Rauchmelder können auf der Basisstation angemeldet werden.

Quelle: http://www.feuerwehr-bad-honnef.de 




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